Sahra Wagenknecht
DIE LINKE

Themen

  • "Ich habe meine Gegner überschätzt"

    Sahra Wagenknecht (Die Linke) erzählt, wie sie von dem Kollaps der Investmentbank Lehman Brothers erfuhr - und warum sie die Krise kommen sah. Erschienen in der Süddeutschen Zeitung am 17.03.09

    SZ: Wo erfuhren Sie von Lehmans Pleite? Sahra Wagenknecht: Ich war in Berlin und schrieb an meinem Buch "Wahnsinn mit Methode. Finanzcrash und Weltwirtschaft". Sinnigerweise gerade an dem Kapitel, das die innere Logik von Spekulationsblasen beschreibt. Allerdings lautete der zweite Teil des Titels damals noch "Warten auf den großen Crash" ...
  • "Wir wollen die EU neu gründen"

    Interview mit Sahra Wagenknecht in der Tagesschau vom 28.02.2009

    tagesschau.de: Frau Wagenknecht, ist die Linkspartei europafeindlich? Sahra Wagenknecht: Das wird immer wieder behauptet und ist eine Unverschämtheit. Was heißt Europa? Ich bin nicht dafür, dass wir zurückgehen auf die nationalstaatliche Ebene. Aber ich finde, dass die heutige EU hauptsächlich im Interesse von Konzernen und Renditen agiert ...
  • Interview: Felix Lee & Georg Löwisch

    "Ich bin keine einsame Stimme mehr"

    Interview mit Sahra Wagenknecht, erschienen in der taz am 27.02.09

    Regierungspolitiker sprechen von Enteignung. Kapitalismuskritik ist im Mainstream gelandet. Linkspartei-Politikerin Sahra Wagenknecht will mehr - zum Beispiel Schlüsselbereiche der Wirtschaft verstaatlichen. taz: Frau Wagenknecht, seit Sie Politik machen sind Sie eine Außenseiterin. Hat die Kapitalismuskrise das verändert? Sahra Wagenknecht: Ich habe nicht dass Gefühl, dass meine Kapitalismuskritik gegenwärtig eine Außenseiterposition ist ...
  • Milliardäre enteignen statt Milliardenverluste sozialisieren

    Presseerklärung von Sahra Wagenknecht vom 18.02.09

    Zum "Rettungsübernahmegesetz", das heute vom Kabinett verabschiedet wurde, erklärt Sahra Wagenknecht, Europaabgeordnete und Mitglied des Vorstands der Partei DIE LINKE: Der Eiertanz der Bundesregierung in Sachen Verstaatlichung ist nur noch peinlich. Zwar sieht das vom Kabinett verabschiedete "Rettungsübernahmegesetz" vor, dass der Immobilien- und Staatsfinanzierer Hypo Real Estate notfalls auch komplett vom Staat übernommen werden kann ...
  • "Nie im Selbstlauf gescheitert"

    Interview mit Sahra Wagenknecht, erschienen in der taz Hamburg, 13.02.09

    Sahra Wagenknecht analysiert die aktuelle Finanzkrise und fordert mehr Widerstand taz: Frau Wagenknecht, Sie haben die Finanzkrise vorausgesagt. Empfinden Sie deren Eintreten als Triumph? Sahra Wagenknecht: Eine Krise kann nie ein Triumph sein. Viele Menschen sind von Arbeitslosigkeit bedroht. Aber ...
  • Von Sahra Wagenknecht

    Versickernde Geldflut

    Analyse. Der Entstaatlichungswahn ist offenbar vorüber. Ein Blick auf die internationalen Konjunkturprogramme. [erschienen in Junge Welt vom 7./8. Februar 2009]

    Dieses Mal haben wir es nicht mit einer normalen Rezession zu tun, sondern mit einer systemrelevanten Krise, die so groß ist und eine derart strukturverändernde Zerstörungskraft entwickelt, daß man sie nicht einfach laufen lassen kann. (…) wir merken jetzt, daß die ganzen Theorien der letzten Jahre ins Elend führen ...
  • Fragen: Jochen Bittner

    "Man arbeitet wie unter einer Glocke"

    Interview mit Sahra Wagenknecht, erschienen in ZEIT online am 28.01.09

    Nach fünf Jahren im Europaparlament verlässt Sahra Wagenknecht von der Linkspartei Brüssel. Ein Resüme Frau Wagenknecht, nach fast fünf Jahren im Europäischen Parlament zieht es Sie wieder in den Bundestag. Warum? Lässt sich als Abgeordneten in Brüssel und Straßburg nicht genug bewegen? Offen gesagt, es lässt sich vergleichsweise wenig bewegen ...
  • Fragen: Mario Müller-Dofel

    „Muss es denn gleich Sozialismus sein, Frau Wagenknecht?"

    Interview mit Sahra Wagenknecht, erschienen in der Februar-Ausgabe des Magazins "Euro"

    Die Kommunistin | Warum Sahra Wagenknecht, Deutschlands bekannteste linke Politikerin, alle Banken verstaatlichen würde, Deutschbanker Josef Ackermann Moral abspricht und selbst noch nicht regieren will €uro: Frau Wagenknecht, mit wem würden Sie lieber über Wirtschaftspolitik streiten: mit Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann oder mit Bundesfinanzminister Steinbrück? Sahra Wagenknecht: Natürlich mit Herrn Ackermann ...
  • Umverteilung unabdingbar

    Artikel von Sahra Wagenknecht, erschienen in der Tageszeitung "Neues Deutschland" am 12.12.08

    Die EU steht vor der größten Wirtschaftskrise ihrer Geschichte. Trotz milliardenschwerer »Rettungspakete« kommt die Kreditvergabe der Banken nicht in Gang, die Börsenkurse stürzen in die Tiefe, zentrale Industriebranchen sind von einer »Epidemie der Überproduktion« (Marx) befallen, zahlreiche Bankrotte absehbar ...
  • Umverteilung unabdingbar

    Artikel von Sahra Wagenknecht, erschienen in der Tageszeitung "Neues Deutschland" am 12.12.08

    Die EU steht vor der größten Wirtschaftskrise ihrer Geschichte. Trotz milliardenschwerer »Rettungspakete« kommt die Kreditvergabe der Banken nicht in Gang, die Börsenkurse stürzen in die Tiefe, zentrale Industriebranchen sind von einer »Epidemie der Überproduktion« (Marx) befallen, zahlreiche Bankrotte absehbar ...
  • Interview: Reinhard Jellen

    "Verstaatlichung ist nie ein Selbstzweck"

    Interview mit Sahra Wagenknecht über die schwelende Weltwirtschaftskrise, erschienen in Telepolis am 11. und 12.12.2008

    Interview Teil 1 Interview Teil 2
  • Franz Solms-Laubach

    Was Sahra Wagenknecht für unanständig hält

    Interview mit Sahra Wagenknecht, erschienen in der WELT am 04.12.08

    Sie ist das linke Aushängeschild der Linken, als Wortführerin der Kommunistischen Plattform: Sahra Wagenknecht. In einem neuen Buch über die Finanzkrise rechnet die Kommunistin mit dem Kapitalismus ab. Auf WELT ONLINE spricht Wagenknecht über unanständigen Reichtum, Josef Ackermann und Luxus. WELT ONLINE: Frau Wagenknecht, wie alt waren Sie, als Sie "Das Kapital" zum ersten Mal gelesen haben?Sahra Wagenknecht: Ich war 18 Jahre alt ...
  • Ergebnis eines entfesselten Kapitalismus

    Artikel von Sahra Wagenknecht, erschienen in der Tageszeitung "Neues Deutschland" am 28.11.2008

    »Privat vor Staat« hat ausgedient. Die gleichen Profitlobbyisten, die uns seit Jahren das neoliberale Mantra freier Märkte vorgebetet haben, nehmen den Staat heute ohne auch nur ein Gefühl von Peinlichkeit in die Pflicht. Den Aufschlag machte der Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann, der schon im März 2008 staatliche Interventionen ins Finanzsystem mit der Begründung einforderte, er glaube nicht mehr an die Selbstheilungskräfte des Marktes ...
  • Bundesregierung darf EU-Konjunkturpaket nicht blockieren

    Presseerklärung von Sahra Wagenknecht vom 26.11.08

    Zum Beitrag Deutschlands zum europäischen Konjunkturpaket erklärt Sahra Wagenknecht, Europaabgeordnete und Mitglied des Vorstands der Partei DIE LINKE: "Angela Merkel muss ihre Blockadehaltung aufgeben und den Beitrag der Bundesregierung zum europäischen Konjunkturprogramm deutlich erhöhen. Die beschlossene Beschränkung der deutschen Beteiligung auf nur 30 Milliarden Euro, die real ohnehin wesentlich weniger sind, muss aufgehoben werden ...
  • Sahra Wagenknecht

    Rezession weggerechnet - Vorabdruck aus dem Buch "Wahnsinn mit Methode"

    Wie mit Bluff und Schwindel ökonomische Kerndaten manipuliert werden

    Die aktuelle Krise ist eben nicht nur das Werk unkontrollierter Spekulanten und geldgieriger Investmentbanker, die durch eine bessere Regulierung wieder auf den Pfad der Tugend zurückzuführen wären. Der endlose Finanzschaum speist sich aus Reservoirs, die sehr viel tiefer liegen. Er quillt aus den Lebensadern ...
  • Die EU hat keine Ahnung, was in ihrem Mitgliedstaat passiert - Bemerkungen einer europäischen Abgeordneten

    Artikel erschienen bei der russischen Nachrichtenagentur Regnum am 22.10.2008

    "Man fragt sich, was der Rat überhaupt mitbekommt". So kommentierte die Europaabgeordnete Sahra Wagenknecht gegenüber einer REGNUM-Korrespondentin die Antwort des Rats der Europäischen Union auf ihre Anfrage über die Präsenz estnischer Freiwilliger in Georgien während des Kriegs in Südossetien. Wie REGNUM berichtete, hatte die Abgeordnete Anfang September eine Anfrage über die Aktivitäten der sogenannten estnischen Freiwilligen an den Rat der EU gerichtet ...
  • "Rettungspaket" muss abgelehnt werden

    Pressemitteilung von Sahra Wagenknecht vom 17.10.2008

    Zur Einigung zwischen Bund und Ländern über einen Rettungsfonds zur Stabilisierung der Finanzmärkte erklärt Sahra Wagenknecht, Mitglied des Europäischen Parlaments und des Vorstands der Partei DIE LINKE: Das zwischen Bund und Ländern ausgehandelte Paket zur Stabilisierung der Finanzmärkte ist in der vorliegenden Form nicht zustimmungsfähig ...
  • Doppelte Enteignung

    Wer zahlt Merkels "Rettungspaket"? Gastkommentar in der Tageszeitung "junge welt" vom 15.10.08

    Der Kapitalismus hat abgewirtschaftet. Nach Jahrzehnten der ungebremsten Zockerei an den Finanzmärkten sollen nun die kleinen Leute für die Verluste geradestehen. So sieht der »Rettungsplan« der Bundesregierung vor, daß 500 Milliarden Euro zur Sanierung des angeschlagenen Bankensystems verwendet werden können – eine enorme Summe verglichen etwa mit den Ausgaben des Bundes für soziale Sicherung (zirka 141 Milliarden Euro) oder den Leistungen für Hartz-IV-Empfänger (zirka 23 Milliarden Euro) ...
  • Gegen jegliche Form der Bahnprivatisierung

    Pressemitteilung von Sahra Wagenknecht und Jürgen Klute vom 11.10.08

    Die Mitglieder des Parteivorstandes der Partei DIE LINKE Sahra Wagenknecht und Jürgen Klute begrüßen, dass der Börsengang der Bahn zunächst einmal verschoben worden ist. Die Verschiebung bestätige, dass der Börsengang der Bahn – im Gegensatz zu den Darstellungen von Bahnchef Mehdorn – offenbar ein riskantes Unternehmen ist ...
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