Sprungmarken: Textanfang, Navigation.

Sahra Wagenknecht

Sahra Wagenknecht
Sprachauswahl
Deutsch
English
Français
Newsletter:
Suche:

Sahra Wagenknecht stellt den Euro in Frage

Artikel in der Zeitung Die Welt vom 21.08.15

"Der Euro funktioniert nicht", sagt Linke-Politikerin Sahra Wagenknecht. In der europäischen Linken bricht eine Debatte los über die Währung als "Projekt der herrschenden und besitzenden Klassen".

Nein zum dritten Kürzungsdiktat

Artikel von Sahra Wagenknecht, erschienen auf linksfraktion.de am 17.08.2015

Laut Albert Einstein ist es eine Definition von Wahnsinn, immer wieder das Gleiche zu tun und dabei andere Ergebnisse zu erwarten. Nach einem angeblichen “Rettungspaket” in Höhe von 110 Milliarden Euro im Jahr 2010 und Krediten in Höhe von 130 Milliarden Euro im Jahr 2012 soll Griechenland nun ein weiteres Mal „gerettet“ werden: Mit gut 85 Milliarden Euro sollen alte Kredite refinanziert und Banken rekapitalisiert beziehungsweise die griechische Kapitalflucht der letzten Monate finanziert werden, die es ohne die Erpressungspolitik von Kanzlerin Merkel und Finanzminister Schäuble so gar nicht gegeben hätte. Wieder wird kaum ein Cent des Geldes bei der griechischen Bevölkerung ankommen, der man aber trotzdem brutale Kürzungen zumutet. Wieder wird eine Krise nicht gelöst, sondern durch untragbare Kredite lediglich verlängert. Wieder wird die griechische Wirtschaft in eine tiefe Rezession getrieben und durch erzwungene Privatisierungen und andere „Reformen“ noch ärmer und abhängiger gemacht. Wieder wird die soziale Not durch erzwungene Rentenkürzungen, Mehrwertsteuererhöhungen und Zwangsversteigerungen weiter verschärft. Wieder werden die Reichen geschont, während die Konzerne von der erzwungenen Rechtlosigkeit der Beschäftigten und Gewerkschaften, die gegen zahlreiche Menschenrechts- und ILO-Konventionen verstößt, sogar noch profitieren. Statt die horrende Arbeitslosigkeit zu bekämpfen, verlangen die Gläubiger von Griechenland sogar weitere Massenentlassungen, was hoffentlich einmal als Ausdruck neoliberalen Wahnsinns in die Geschichtsbücher eingehen wird.

Merkel täuscht über Schuldenschnitt für Griechenland

Pressemitteilung von Sahra Wagenknecht vom 17.08.2015

"Griechenland ist seit 2010 überschuldet. Ein überschuldetes Land braucht nicht noch mehr Schulden, sondern endlich einen echten Schuldenschnitt. Wahrscheinlich weiß das auch Kanzlerin Merkel. Sie kann es nur nicht zugeben, denn es wäre das Eingeständnis, dass ihre Totsparpolitik gescheitert ist und sie viele Milliarden Euro an Steuergeld völlig sinnlos verschleudert hat. Nur wenn die griechische Wirtschaft wieder wächst, können auch Schulden bezahlt werden. Diese simple Logik wird leider auch beim dritten Kredit- und Kürzungspaket für Griechenland missachtet", kommentiert Sahra Wagenknecht Äußerungen der Kanzlerin, nach denen es einen Schuldenschnitt für Griechenland nicht geben werde. Die Erste Stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE weiter:

Schäubles Forderungen ändern nichts an Konkursverschleppung

Pressemitteilung von Sahra Wagenknecht vom 13.08.2015

"Im Verhandlungspoker mit Griechenland gibt Finanzminister Schäuble wieder einmal den 'Bad Cop'. Doch selbst Schäuble dürfte wissen: Auch noch mehr Massenentlassungen, Sozialkürzungen und der komplette Ausverkauf des öffentlichen Eigentums machen die Schulden des überschuldeten griechischen Staates nicht tragfähig. Dafür müsste die Konkursverschleppung endlich beendet und ein kräftiger Schuldenschnitt durchgeführt werden, statt dem bankrotten Land noch einmal 86 Milliarden Euro Kredite, verbunden mit einem erneuten Kaputtsparkurs, anzudienen", kommentiert Sahra Wagenknecht die Kritik des deutschen Finanzministers am geplanten Griechenland-Paket. Die Erste Stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE weiter:

"Ein Grexit wird nicht verhindert"

Sahra Wagenknecht im Gespräch mit dem Deutschlandfunk am 12.08.2015

Die Vizechefin der Linksfraktion im Bundestag, Sahra Wagenknecht, sieht die Gefahr eines Ausscheidens Griechenlands aus der Eurozone weiter für gegeben. Ein Grexit werde durch das dritte Hilfspaket nur herausgeschoben, sagte sie im DLF. Die Gelder in Höhe von 86 Milliarden Euro würden wohl nur die nächsten drei Jahre reichen.

Sogenanntes Hilfspaket bringt nur Verarmung und noch höhere Schulden

Pressemitteilung von Sahra Wagenknecht vom 11.08.2015

"Das ist kein Hilfspaket, sondern die Fortsetzung des Kürzungs- und Privatisierungswahnsinns, der dem überschuldeten Griechenland noch mehr Unternehmenspleiten, Hunger, Armut und Schulden bringen wird. Die Zeche dieser abstrusen Politik zahlen aber auch die europäischen Steuerzahler: Mit weiteren 86 Milliarden Euro sollen sie alte Kredite bedienen und die griechische Kapitalflucht der letzten Monate finanzieren, die es ohne die Politik von Kanzlerin Merkel und Finanzminister Schäuble so gar nicht gegeben hätte", kommentiert Sahra Wagenknecht die Grundzüge des von den Gläubigern mit Griechenland ausgehandelten dritten "Rettungsprogramms". Die Erste Stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE weiter:

"Von Demokratie kann in Griechenland keine Rede mehr sein"

Interview mit Sahra Wagenknecht, erschienen auf den Nachdenkseiten am 05.08.2015

Wie ist die Lage in Griechenland? Haben die Entwicklungen der letzten Wochen und Monate mit Demokratie überhaupt noch etwas gemein? Und ist, was geschah und noch immer geschieht, wirklich „alternativlos", wie man dies allerorten liest und hört? Zu diesen Fragen sprach Jens Wernicke mit Sahra Wagenknecht, der Ersten stellvertretende Vorsitzenden der Linksfraktion im Bundestag.

Bündnistreue mit Erdogan aufkündigen

Pressemitteilung von Sahra Wagenknecht vom 29.07.2015

"Die Bundesregierung muss den Angriffskrieg der Türkei unmissverständlich verurteilen. Die Nato-Bündnistreue mit dem Autokraten Erdogan ist aufzukündigen. Wer wie Erdogan und sein Regime mit Unterstützung der USA die Terrormiliz Islamischer Staat bewaffnet, versorgt und gewähren ließ und weiterhin islamistische Terrormilizen ausbildet, ist völlig unglaubwürdig im Kampf gegen den Terror. Der Krieg gegen die Kurden nach innen und nach außen muss auch dem letzten Zeitgenossen die Augen öffnen. Deutschland darf sich nicht in diesen dreckigen Krieg hineinziehen lassen und muss die Patriots sofort abziehen", erklärt Sahra Wagenknecht zu den aktuellen Entwicklungen in der Türkei. Die Erste stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE weiter:

Mehr Demokratie statt noch mehr technokratischer Diktate

Pressemitteilung von Sahra Wagenknecht vom 28.07.2015

"Das Letzte, was Europa jetzt noch braucht, ist ein Euro-Finanzminister, der allen Mitgliedstaaten der Währungsunion neoliberale Kürzungsdiktate nach dem Gusto von Wolfgang Schäuble verordnet", kommentiert Sahra Wagenknecht die Kritik der sogenannten Wirtschaftsweisen an den Plänen der fünf EU-Präsidenten zur Schaffung eines europäischen Finanzministeriums. Die Erste Stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE weiter:

  • DIE LINKE.

Überarbeitete und aktualisierte Neuausgabe:

Freiheit statt Kapitalismus.
Über vergessene Ideale, die Eurokrise und unsere Zukunft

Erschienen im Campus-Verlag
Rezensionen

  • Nachdenkseiten

Aktuelles und Hinweise

  • Mitmachen!

Navigation



Sprungmarken: Seitenanfang, Textanfang, Navigation.