Sahra Wagenknecht

„Gleiches Geld für gleiche Arbeit" auch im öffentlichen Dienst!

Pressemitteilung von Sahra Wagenknecht vom 01.03.2011 zu den Warnstreiks im öffentlichen Dienst in NRW

01.03.2011

Zu den Warnstreiks im öffentlichen Dienst in NRW erklärt Sahra Wagenknecht, Düsseldorfer Bundestagsabgeordnete und wirtschaftspolitische Sprecherin der Linksfraktion:

Die Forderungen der Gewerkschaften nach einer Gehaltserhöhung sind richtig. Dass sich die Länder bisher weigern, überhaupt ein Angebot vorzulegen, ist ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten. „Gleiches Geld für gleiche Arbeit!" muss auch im öffentlichen Dienst gelten. Die Bezahlung muss nicht nur angemessen sondern endlich auch gerecht geregelt werden. Es kann nicht sein, dass etwa angestellte Lehrerinnen und Lehrer bis zu 800 € weniger pro Monat in der Tasche haben als ihre verbeamteten Kolleginnen und Kollegen.

Der öffentliche Dienst ist eine wichtige Stütze unserer Gesellschaft. Die Beschäftigten leisten gute und harte Arbeit, angesichts des durch die Sparorgien der letzten Jahre verursachten Personalmangels oft an der Grenze des Leistbaren. Diese Anstrengungen müssen entsprechend entlohnt werden. Ich freue mich, dass zur Durchsetzung dieser Forderungen heute auch Lehrbeamte auf die Straße gehen und ihr durch das jüngste Urteil des Verwaltungsgerichts Düsseldorf zugesichertes Recht auf Streik wahrnehmen.

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