Sahra Wagenknecht
DIE LINKE

Interviews und Artikel

  • “Nicht alle Demonstranten als Verschwörungstheoretiker beschimpfen”

    Sahra Wagenknecht im Interview mit dem RND

    Die Rettungspakete sind sozial sehr unausgewogen. Viele Soloselbständige und Freiberufler bekommen gar nichts, während große Unternehmen teilweise immense Summen erhalten, darunter solche, die das Geld gar nicht brauchen. So bekommen die Autokonzerne Kurzarbeitergeld, das – wie in der letzten Krise – letztlich aus Steuermitteln bezahlt werden muss. Zugleich sitzt zum Beispiel BMW auf Cashreserven von mindestens zwölf Milliarden Euro und hat gerade eine üppige Dividende ausgeschüttet. Die Hälfte, 770 Millionen Euro, ging an nur zwei Personen, Stefan Quandt und Susanne Klatten. Unternehmen mit Milliardenreserven, die Dividenden ausschütten, könnten auch das Kurzarbeitergeld für ihre Beschäftigten problemlos selbst bezahlen.
  • „Bisher hat der Kapitalismus all seine Krisen überlebt“

    Sahra Wagenknecht im Interview mit Capital

    Natürlich sollte man die zentrale Airline des Landes nicht pleitegehen lassen. Aber auch die Lufthansa hatte eine klare Unternehmensstrategie, große Teile ihres Gewinns an die Aktionäre auszuschütten, statt sie im Konzern zu behalten. Es darf diesmal nicht so laufen wie in der Bankenkrise: Wenn es Probleme gibt, greift man dem Steuerzahler in die Tasche – und sobald es wieder Gewinne gibt, fließen sie an die Aktionäre.
  • Warum Deutschland jetzt ein Ende der enthemmten Globalisierung braucht

    Weiter gedacht - Die Wagenknecht Kolumne

    Es ist Zeit für eine Grundsatzdebatte. Ist die Globalisierung, wie sie sich seit den 1980er Jahren mehr und mehr durchgesetzt hat, Fluch oder Segen? Wer profitiert, wer verliert? Sollen wir versuchen, sie über die Krise zu retten, oder ist es im ureigenen Interesse Deutschlands, andere Wege zu gehen?
  • „Der Sozialstaat wurde zerstört“

    Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht fordert mehr Solidarität und Schutz für Bürger

    Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht fordert mehr Solidarität und Schutz für Bürger, den Umbau der Wirtschaft und das Ende der Renditelogik.
  • "Das hat ja mit Kommunismus nichts zu tun"

    Sahra Wagenknecht bei " DER SPIEGEL fragt"

    Die Finanzierung der Pandemie-Folgen wird ein Kraftakt - Markus Feldenkirchen sprach mit der Linkenpolitikerin Sahra Wagenknecht über Krisenmanagement und Kapitalismuskritik.
  • Der Mythos der Leistungsgesellschaft - Thomas Piketty: Kapital und Ideologie

    Eine Rezension von Sahra Wagenknecht, erschienen in der WELT

    Als Thomas Piketty sein neues Buch „Kapital und Ideologie“ schrieb, konnte er nicht ahnen, dass kurz nach dessen Erscheinen eine Krise von einer Tiefe und Dramatik unsere Welt erschüttern würde, wie sie die entwickelten Länder seit 70 Jahren nicht mehr erlebt haben. Und dennoch passt das Buch gerade in diese Zeit, in der so viele vermeintliche Selbstverständlichkeiten plötzlich infrage stehen und Millionen Menschen mit Problemen konfrontiert sind, deren Dimension alles in den Schatten stellt, was sie im normalen Leben kannten. Eine Zeit, in der die Politik unter extremem Zeitdruck Antworten suchen und neue Wege gehen muss, die weitab der Pfade der letzten Jahrzehnte und oft sogar konträr zu ihnen verlaufen sollten.
  • „Merz wäre als Kanzler für unser Land eine Katastrophe“

    Sahra Wagenknecht im Gespräch mit der Lausitzer Rundschau

    Warum tun Menschen wie Sahra Wagenknecht „eigentlich“ was sie tun und wie sie es tun? Was trieb sie einst an, in die Politik zu gehen und worin begründen sich die für sie nicht untypischen Kurskorrekturen? Autor Christian Schneider, seines Zeichens Psychotherapeut, Politik- und Gesellschaftswissenschaftler, ging Fragen wie diesen im Auftrag des Campus-Verlags auf den Grund. Er unterhielt sich ausführlich mit Frau Wagenknecht und interviewte Personen aus dem familiären, privaten und beruflichen Umfeld der Politikerin.
  • „Ein abgesprochenes Gaunerstück“

    Sahra Wagenknecht im Interview mit Stefan Vetter

    "Es sind die regierenden Parteien, deren Politik unser Land sozial spaltet und die AfD erst stark gemacht hat. Wer Renten kürzt und immer wieder den kleinen Leuten in die Tasche greift, ist dafür verantwortlich, dass eine Konstellation wie in Thüringen überhaupt entstehen konnte."
  • „Mehr geistige Freiheit“

    Sahra Wagenknecht im Interview mit der taz

    „Es gibt viele Menschen, die sich von der Politik völlig im Stich gelassen fühlen. Wenn sie jetzt von den Besserverdienenden belehrt werden, dass das Weltklima wichtiger ist als ihr Arbeitsplatz und ihre soziale Existenz, ist das der sicherste Weg, sie in die Arme der Rechten zu treiben. Diese Menschen wieder zu erreichen, die Gesellschaft und die Wirtschaft in ihrem Sinne zu verändern, was ja einschließt, unseren Planeten nicht immer weiter zu zerstören, das wäre die zentrale Aufgabe der Linken heute.“
  • „Das Ergebnis zeigt, dass noch Leben in der SPD ist“

    Sahra Wagenknecht im Interview mit der WELT

    "Ich hoffe, dass die SPD unter den neuen Vorsitzenden zu klassisch sozialdemokratischer Politik zurückkehrt. Das bedeutet, Politik für die abstiegsbedrohte Mitte und die Ärmeren zu machen, für mehr sozialen Zusammenhalt und weniger Ungleichheit. Dann hätte die SPD die Chance, Wähler zurückzugewinnen, die dem gesamten linken Lager in den letzten Jahren den Rücken gekehrt haben. Und nur wenn das gelingt, werden sich auch die parlamentarischen Mehrheiten ändern."
  • Sahra Wagenknecht - Was machen Sie aus diesem Potential?

    Interview mit Sahra Wagenknecht mit den Nachdenkseiten, erschienen am 25.11.2019

    Sehr viele Menschen äußern ihre Sympathie für Sahra Wagenknecht. Dafür gibt es gute Gründe. Viele fragen aber auch, was daraus folgt. Albrecht Müller hat diese und andere Fragen gestellt.
  • Putsch in Bolivien verurteilen

    Pressemitteilung von Sahra Wagenknecht vom 11.11.2019

    Meine Solidarität gilt der Bevölkerung in Bolivien im Kampf um Frieden und Demokratie“, erklärt Sahra Wagenknecht, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. Wagenknecht weiter:
  • Thüringen braucht eine stabile Regierung

    Sahra Wagenknecht im Interview mit dem MDR

    Die Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sahra Wagenknecht, hat sich für Gespräche zwischen der Linkspartei in Thüringen und der CDU ausgesprochen. Wagenknecht sagte MDR AKTUELL, das müssten die Parteien in Thüringen klären.
  • Klimapaket versagt beim Klimaschutz und vertieft die soziale Spaltung

    Pressemitteilung von Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch vom 20.09.2019

    „Das heute vom Klimakabinett vorgestellte Klimapaket ist unsozial und ineffektiv. Es belastet vor allem kleine und mittlere Einkommen. Es schont Reiche und Konzerne. Es setzt auf nutzlose, marktliberale Instrumente statt auf wirkungsvolle staatliche Ordnungspolitik. Es treibt die Gesellschaft auseinander. Das Klimapaket wird im Bundestag keine Unterstützung der LINKEN erhalten.
  • "Mehr Ausgaben, um tiefe Rezession zu verhindern"

    Sahra Wagenknecht im Interview, Inforadio rbb

    Während der Haushaltswoche kommt es am Mittwoch zur Generalaussprache: Dabei geht die Opposition pointiert mit der Großen Koalition ins Gericht. Vor der Debatte hat die Co-Fraktionschefin der Linken im Bundestag, Sahra Wagenknecht, im Inforadio kritisiert, dass die Frage nach einem ausgeglichenen Haushalt vorherrschend sei. Sie fordert mehr staatliche Ausgaben, um das Abrutschen in eine tiefe Rezession zu verhindern.
  • "So zerfällt der gesellschaftliche Zusammenhalt und auch die Demokratie"

    Sahra Wagenknecht im Interview mit der NOZ, erschienen am 06.04.2019

    Wenn man sich die Entwicklung unserer Gesellschaft ansieht, kann einem angst und bange werden, wie viele Zukunftsfragen verschlafen werden und an wie vielen Stellen die Weichen falsch gestellt sind. Das betrifft die digitalen Technologien, die derzeit so eingesetzt werden, dass sie einem gefährlichen Überwachungskapitalismus den Weg bereiten. Das betrifft die ungebrochene Verschwendung natürlicher Ressourcen durch die Wegwerfwirtschaft. Und es betrifft ganz zentral die soziale Frage.
  • Zombiebanken zerschlagen statt fusionieren

    Kommentar von Sahra Wagenknecht vom 22.03.2019

    Die von SPD-Finanzminister Scholz vorangetriebene Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank gefährdet zehntausende Arbeitsplätze und Milliarden an Steuergeldern. Hat die Bundesregierung aus der Finanzkrise denn gar nichts gelernt?
  • "Ich war ziemlich ausgebrannt"

    Interview mit Sahra Wagenknecht, erschienen im SPIEGEL 12/2019

    Sahra Wagenknecht, 49, über ihre Entscheidung, sich aus der Spitzenpolitik zurückzuziehen, über die Zukunft der Partei und ihre Beziehung zu Oskar Lafontaine
  • "Die Kluft zwischen arm und reich ist heute fast wieder so groß wie damals"

    Sahra Wagenknecht im Interview mit der Dresdner Morgenpost

    Warum sind Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht 100 Jahre nach ihrem Tod nach wie vor aktuell? Beide haben gegen Aufrüstung gekämpft, Liebknecht hat als einziger Abgeordneter 1914 gegen Kriegskredite gestimmt. Heute erleben wir eine neue Aufrüstung: Wichtige Abrüstungsverträge werden gekündigt, die USA modernisieren ihre Atomwaffen, die Bundesregierung will die Rüstungsausgaben verdoppeln ...
  • „Müssen die Stimme der Unzufriedenen sein“

    Sahra Wagenknecht im Interview mit dem Donaukurier

    Wir leben in einem sozial immer tiefer gespaltenen Land, in dem viele Menschen von dem jüngsten Wirtschaftsboom überhaupt nichts abbekommen. Ungleichheit und soziale Unsicherheit wachsen. Dagegen muss etwas getan werden.
Blättern:
  • 1
  • 2

Suche

Couragiert gegen den Strom

Über Goethe, die Macht und die Zukunft.

Buch: Couragiert gegen den Strom
Aktuelles Buch von Sahra Wagenknecht
Aufstehen
Team Sahra