Sahra Wagenknecht
DIE LINKE

Eurokrise

  • Groteskes Pokern um Irland

    Pressemitteilung von Sahra Wagenknecht vom 19.11.2010

    "Es ist bezeichnend für die verfehlte Krisenpolitik der EU, dass Irland mit vereinten Kräften zur Annahme von Hilfen aus dem EU-Rettungspaket genötigt werden soll. Es bewahrheitet sich hier erneut: Sobald öffentliches Geld zur Rettung von Banken eingesetzt werden soll, steigen die Aktien", kommentiert Sahra Wagenknecht die steigenden Kurse angesichts der aktuellen Bemühungen von EZB, IWF und EU ...
  • Merkels Insolvenzpläne erweisen Steuerzahler Bärendienst

    Pressemitteilung von Sahra Wagenknecht vom 12.11.2010

    „Angela Merkel hat die Spekulanten eingeladen, auf einen Zahlungsausfall Irlands zu wetten", erklärt Sahra Wagenknecht zu den berechtigten Vorwürfen des irischen Finanzministers Brian Lenihan an die deutsche Bundesregierung. Die wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE fährt fort: „Die Zinsen von bereits hoch verschuldeten Ländern der Eurozone sollen weiter in die Höhe getrieben werden, um so dafür zu sorgen, dass diese Länder weniger neue Kredite aufnehmen ...
  • EU-Heuschreckenpass ist Einladung zum Kahlschlag

    Pressemitteilung von Sahra Wagenknecht vom 11.11.2010

    "Hedgefonds und private Kapitalbeteiligungsgesellschaften gehören verboten und nicht eingeladen", kommentiert Sahra Wagenknecht, stellvertretende Vorsitzende der LINKEN, den heutigen Beschluss des Europaparlaments über so genannte Alternative Investmentfonds. „Anstatt dem Unwesen von Hedgefonds und Private Equity-Gesellschaften endgültig ein Ende zu bereiten, wird ihnen noch ein Gütesiegel ausgestellt ...
  • Brüderle ist wirtschaftsliberaler Überzeugungstäter ohne Plan

    Pressemitteilung von Sahra Wagenknecht vom 22.10.2010

    „Brüderle ist ein wirtschaftsliberaler Überzeugungstäter ohne Plan", erklärt Sahra Wagenknecht zu den aktuellen Äußerungen von Wirtschaftsminister Rainer Brüderle am Rande des G20-Gipfels in Südkorea. Die wirtschaftspolitische Sprecherin der Linksfraktion weiter: „Rainer Brüderles Warnung an die USA, nicht in "planwirtschaftliches Denken zurückzufallen" zeigt zweierlei ...
  • Aufschwung auf tönernen Füßen

    Pressemitteilung von Sahra Wagenknecht vom 21.10.2010

    „Wirtschaftsminister Brüderles prognostizierter "solider" Aufschwung steht auf tönernen Füßen", kommentiert Sahra Wagenknecht die Herbstprognose der Regierung. Die wirtschaftspolitische Sprecherin der Linksfraktion erklärt weiter:„Die diesjährigen Außenhandelserfolge sind vor allem den Konjunkturprogrammen anderer Länder geschuldet, von denen die deutsche Wirtschaft massiv profitiert ...
  • EU-Spekulantenpass bereitet nächste Krise vor

    Pressemitteilung von Sahra Wagenknecht vom 20.10.2010

    "Statt Hedgefonds endlich zu verbieten, sollen sie zukünftig noch ein Gütesiegel der EU erhalten", kommentiert Sahra Wagenknecht, stellvertretende Vorsitzende der LINKEN, die Einigung der EU-Kommission auf den Umgang mit Hedgefonds in der EU. Sahra Wagenknecht weiter: Mit dem geplanten EU-Pass wird den Zockern geradezu ein Freibrief für ihr Treiben erteilt - und zwar überall in der EU ...
  • Stabilitätspakt-Reform ist Freifahrtschein für Sozialabbau in Europa

    Pressemitteilung von Sahra Wagenknecht vom 19.10.2010

    Zur Einigung auf schärfere Defizitregeln in der EU, erklärt Sahra Wagenknecht, stellvertretende Vorsitzende der Partei DIE LINKE: Mit der vereinbarten Regelung wird die Fahrt zu einem Kerneuropa der großen und wirtschaftlich mächtigen Staaten beschleunigt, die den Kurs der EU einseitig bestimmen. Mit Hilfe des Stabilitätspakts soll der Widerstand gegen die Politik des Kaputtsparens gebrochen und der endgültige Siegeszug der neoliberalen Wirtschaftspolitik einbetoniert werden ...
  • Buchrezension von Sahra Wagenknecht

    "Ein außerordentlich lesenswertes, faktenreiches Buch"

    Sahra Wagenknecht über "Griechenland, die Krise und der Euro", das neue Buch von Andreas Wehr

    Die Finanz- und Wirtschaftskrise ist nicht vorbei. Zwar sind die Auftragsbücher der deutschen Industrie wieder gut gefüllt, doch der Aufschwung beschränkt sich auf wenige Kernländer Europas. In der EU-Peripherie sieht es ganz anders aus. Ob in Griechenland, Irland, Spanien, Portugal, Ungarn, Rumänien oder im Baltikum, überall klagen Privatpersonen, Unternehmen und Staatshaushalte über enorme Schuldenlasten ...
  • Europa spart sich auseinander

    Pressemitteilung von Sahra Wagenknecht vom 29.09.2010

    „Die Verschärfung des Stabilitätspakts wird den Ausbruch der nächsten Eurokrise nicht verhindern, sondern beschleunigen, weil er den Zwang zum Sparen in der Krise erhöht", so Sahra Wagenknecht zur Verabschiedung der Vorschläge für eine Reform des EU-Stabilitätspakts durch die Europäische Kommission, die höhere und schnellere Sanktionen für Defizitsünder vorsieht ...
  • Brüssel schont Spekulanten

    Pressemitteilung von Sahra Wagenknecht vom 15.09.2010

    „Es ist peinlich, dass die Kommission genau zwei Jahre nach der Pleite von Lehman Brothers diese Schonverordnung für die europäische Finanzbranche präsentiert. Der Gebrauch der Spekulationsinstrumente hätte den Banken generell verboten werden müssen", erklärt Sahra Wagenknecht zur Vorlage der EU-Verordnung durch die Europäische Kommission zu ungedeckten Leerverkäufen und Kreditausfall-Versicherungen ...
  • Hobbygenetiker Sarrazin muss gehen

    Pressemitteilung von Sahra Wagenknecht vom 01.09.2010

    „Die anhaltende Verzögerung einer Entscheidung im Vorstand der Deutschen Bundesbank zur Abberufung von Thilo Sarrazin ist ein Skandal. Mit seinen rassistischen Thesen zum maßgeblichen Einfluss der Gene auf die Vererbung der Intelligenz ist Thilo Sarrazin als Bundesbank-Vorstand bereits seit einem knappen Jahr unhaltbar ...
  • Das Sommermärchen ist der Beginn der nächsten Horrorshow

    Pressemitteilung von Sahra Wagenknecht vom 13.08.2010

    "Während in den USA die konjunkturelle Erholung ins Stocken geraten ist und die letzten Zahlen aus China auf eine Abkühlung der überhitzten Wirtschaft hindeuten, erfreut man sich in Deutschland an den warmen Zahlen des vergangenen Quartals. Das ist kurzsichtig. Die Zusammensetzung des hohen Wachstums wird die Ursache für die erneute Krisenverschärfung von morgen sein ...
  • ifo-Index und Regierung heben ab

    Pressemitteilung von Sahra Wagenknecht vom 23.07.2010

    "Der aktuell gemessene Rekordwert für die Geschäftserwartungen spiegelt nicht die aktuelle Gefahr für die Konjunktur wider und hat mit der wirtschaftlichen Realität der Menschen nichts zu tun", kommentiert Sahra Wagenknecht, wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, die heutige Veröffentlichung des ifo-Geschäftsklimaindex ...
  • Sommertheater in Brüssel

    Pressemitteilung von Sahra Wagenknecht vom 13.07.2010

    "Bundesfinanzminister Schäuble drängt die Ecofin-Ratsmitglieder an der falschen Stelle zur Eile. Zusätzliche Aufsichtsbehörden und Stresstests allein werden eine zukünftige Finanzkrise nicht verhindern", kommentiert Sahra Wagenknecht, wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, das heutige Treffen der Wirtschafts- und Finanzminister in Brüssel ...
  • Konjunkturkiller Merkel

    Pressemitteilung von Sahra Wagenknecht vom 22.06.2010

    „Sogar einen transatlantischen Konflikt nimmt Angela Merkel für ihre Totsparpolitik in Kauf", kommentiert die Stellvertretende Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Sahra Wagenknecht, die Auseinandersetzung zwischen US-Präsident Barack Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel im Vorfeld des G-20-Gipfels. Wagenknecht weiter: „Während die USA auf Konjunkturprogramme setzen, weicht Angela Merkel im Einklang mit der EU keinen Millimeter vom Mantra der Haushaltskonsolidierung durch Spardiktate ab ...
  • Vorschlag zu Ratingagenturen bleibt auf halber Strecke stehen

    Pressemitteilung von Sahra Wagenknecht vom 02.06.2010

    „So überfällig es ist, dem Treiben der privaten Ratingagenturen nicht länger tatenlos zuzusehen, so halbherzig sind die EU-Vorschläge", kommentiert Sahra Wagenknecht, Stellvertretende Parteivorsitzende der LINKEN, die Vorschläge zur Schaffung der Europäischen Wertpapieraufsicht. „Trotz der unsäglichen Rolle, die die Ratingagenturen in der Eurokrise gespielt haben, setzt die EU-Kommission nach wie vor auf private Akteure ...
  • Rentenvorschlag der EU bedeutet Altersarmut

    Pressemitteilung von Sahra Wagenknecht vom 28.05.2010

    „Totsparen heißt das Rezept der EU-Kommission für die Rentnerinnen und Rentner in Europa“, kommentiert die stellvertretende Parteivorsitzende der LINKEN, Sahra Wagenknecht, die Pläne der EU-Kommission, drastische Erhöhungen des Renteneintrittsalters in der EU vorzunehmen. Wagenknecht weiter: "Die Pläne der EU-Kommission, das Renteneintrittsalter automatisch so anzuheben, dass nicht mehr als ein Drittel des Erwachsenenlebens im Ruhestand verbracht wird, sind reinster Zynismus ...
  • Wagenknecht fordert Verbot von Hedgefonds

    Interview erschienen in WELT online am 21. Mai 2010

    WELT ONLINE: Sollte man das Wirken der Hedgefonds einschränken? Wenn ja, wie?Wagenknecht: Hedgefonds und Kreditausfallversicherungen (CDS) müssen verboten werden. Sie schaden der Wirtschaft massiv, um aberwitzige Renditeerwartungen von Spekulanten zu erfüllen.Zum Interview
  • Die Kleinen nicht für die Großen bluten lassen

    Pressemitteilung von Sahra Wagenknecht vom 18.05.2010

    "Hemmungsloser geht es nicht", so die stellvertretende Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Sahra Wagenknecht, zum Vorschlag von DIW-Präsident Zimmermann, die Mehrwertsteuer von 19 auf 25 Prozent heraufzusetzen. Sie erklärt weiter: Die Milliarden, die zur Rettung der Banken und Vermögenden eingesetzt werden, sollen den kleinen Leuten aufgebrummt werden ...
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