Sahra Wagenknecht
DIE LINKE

»Der Koalitionsvertrag wird Mist«

Doppelinterview mit Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch, erschienen auf linksfraktion.de am 12.11.2013

12.11.2013


Die Liste der Kompromisse, auf die sich Union und SPD in ihren Koalitionsverhandlungen bislang verständigt haben, ist doch recht umfänglich. Wie gehaltvoll ist sie?

 Sahra Wagenknecht: Der Koalitionsvertrag wird Mist. Die deutschen Manager fordern bereits fast neun Euro Mindestlohn und in Frankreich beträgt er fast zehn Euro. Zehn Euro wären nötig, um nach 45 Jahren Vollzeitarbeit als Rentner keine Sozialleistungen zu beziehen. CDU und SPD wollen noch nicht einmal 8,50 Euro sofort und bundesweit. Mieterhöhungen bei Neuvermietung ohne Wohnwertverbesserung sollen weiter möglich sein. Bei der Euro-Rettung werden weiterhin die Steuerzahler für Schrottbanken bluten, höhere Steuern für Superreiche wird es nicht geben. Und vor der Wahl blies die SPD wegen der US-Spionage die Backen auf, jetzt will sie Edward Snowden Asyl verweigern.

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