Zum Artikel über DIE LINKE in der aktuellen Ausgabe des SPIEGEL erklärt Sahra Wagenknecht, stellvertretende Vorsitzende der Partei DIE LINKE:
Der SPIEGEL arbeitet mit infamen Methoden, um DIE LINKE zu
diffamieren und ihr zu schaden. Die von mir im aktuellen SPIEGEL
zitierten Äußerungen entstammen einem Artikel, den ich 1992 im Alter von
23 Jahren geschrieben habe. Ich vertrete solche Positionen seit langem
nicht mehr und habe mich - wie dem SPIEGEL bestens bekannt ist - bereits
in den 90er Jahren davon öffentlich distanziert und dies seitdem
wiederholt getan. Davon steht jedoch kein Wort im Artikel.
Dass
der Spiegel in seiner Schmutz-Berichterstattung gegen DIE LINKE konstant
aus der Partei heraus mit vertraulichen Informationen versorgt und
aufmunitioniert wird, ist unerträglich. Denjenigen, die sich an solchen
Medienkampagnen beteiligen und sie befördern, geht es nicht darum, eine
demokratische Auseinandersetzung um eine erfolgreiche Strategie der
Partei zu führen. Es geht ihnen darum, DIE LINKE entweder mit
Brachialgewalt wieder auf den von ihnen vertretenen Kurs der Annäherung
an die SPD zu bringen oder sie zu zerstören. Dieses Vorgehen ist in
höchstem Maße verantwortungslos.


Quelle: www.vermoegensteuerjetzt.de
