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Sahra Wagenknecht


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12.12.2011

Massenentlassungen bei E.on verbieten

Pressemitteilung von Sahra Wagenknecht vom 12.12.2011

"Wer Milliardensummen übrig hat, um sich Unternehmen in Krisenländern unter den Nagel zu reißen, der kann auch seine Beschäftigten bezahlen. Die massenhafte Vernichtung von Arbeitsplätzen muss verboten und E.on in öffentliche Hand überführt werden", kommentiert Sahra Wagenknecht die Pläne des größten deutschen Energiekonzernes, allein in Deutschland über 6.000 Stellen zu streichen. Die 1. stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE weiter:

"Der Fall E.on wirft ein glasklares Licht auf die Gewinner und Verlierer der Eurokrise. Die Gewinner sind deutsche Konzerne wie E.on, die die erzwungene Privatisierung in Ländern wie Portugal zur weiteren Expansion nutzen und ehemals staatliche Energieunternehmen ersteigern wollen. Die Verlierer sind die Beschäftigten in ganz Europa, denen man ihre Arbeitsplätze, ihre Löhne und ihre Renten zusammenstreicht. Es ist ein Skandal, der zum Himmel schreit: Während sich die Aktionäre der DAX-Konzerne auf Rekorddividenden freuen können, planen dieselben Konzerne eine Vernichtung zigtausender Arbeitsplätze. Dieser Irrsinn muss beendet werden. Konzernen, die eine Dividende zahlen können, muss die Vernichtung von Arbeitsplätzen untersagt werden. Darüber hinaus sollten alle Energiekonzerne in öffentliche Hand überführt und demokratischer Kontrolle unterworfen werden."


  • DIE LINKE.
Überarbeitete und aktualisierte Neuausgabe:

Freiheit statt Kapitalismus. Über vergessene Ideale, die Eurokrise und unsere Zukunft

Erschienen im Campus-Verlag

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